Briefmarken

Freitag, 20. Mai 2011

Wieder modern: Feldpost

Jeden Morgen fährt ein olivgrüner Laster der Bundeswehr beim Briefzentrum in der Darmstädter Hilpertstraße vor. Dort wird alles eingeladen, was die Postleitzahl "64298 Darmstadt" und den Zusatz "Feldpost" trägt. In den Postsäcken stecken Grüße und Küsse von den Angehörigen. Die Botschaften auf Papier gelten den über 10 000 deutschen Soldaten die im Ausland ihren Dienst tun.

Von Darmstadt rollt die Feldpost in die benachbarte Frankenstein-Kaserne, wo die Fracht sortiert und auf Postsäcke an die Einheiten im Auslandseinsatz verteilt wird. Da die Bundeswehr in vielen Gebieten den Frieden sichert, hat auch das Volumen an Briefen und Päckchen erheblich zugenommen. Im Jahre 2001 durchliefen 2.2 Millionen Briefe die Feldpost-Leitstelle, eine Zunahme um gut ein Drittel gegenüber dem Vorjahr. Auch im Zeitalter moderner Kommunikationsmittel werden viele Briefe geschrieben, weil nicht jeder Soldat Zugang zu einem Computer hat.

Die olivgrünen Postboten gehören zu den wichtigsten und beliebtesten Leuten im Feldlager. Vor Weihnachten wird - logisch - mehr geschrieben. Aber auch ganze Pakete mit preiswerten lokalen Spezialitäten, Zigaretten, zollfreien Stereoanlagen gehen an die Heimatfront. Auflagen oder Mengenbeschränkungen gibt es nicht. Die Gebühren entsprechen laut Feldpost-Verordnung von 1996 denen im innerdeutschen Verkehr.

Umgekehrt bringt die Feldpost den Kräften warme Socken, Computerspiele, Zeitschriften oder eine geräucherte Wurst vom heimischen Metzger. Fresspakete von Müttern sind in jeder Feldküche sehr beliebt. Sogar Ersatzteile für ihre Dienst-Fahrzeuge kommen per Feldpost, wenn die Werkstätten der Bundeswehr wochenlang nicht liefern können. Aus Sicherheitsgründen wird die Feldpost auf Sprengstoff durchleuchtet. Eine Zensur aus militärischen Geheimhaltungsgründen wie in anderen Einsätzen findet allerdings nicht statt.

Schon im Dreißigjährigen Krieg achteten die Kommandeure darauf, dass ihre Leute nicht völlig von der Heimat abgeschnitten waren. Regelmäßig Nachrichten von daheim, das hebt die Moral der Truppe. Einer der fleißigsten Briefschreiber war Heinrich Böll, Teilnehmer des Zweiten Weltkriegs vom ersten bis zum letzten Tag. Der spätere Literaturnobelpreisträger griff täglich zum Stift, mitunter schrieb er innerhalb weniger Stunden an Eltern und Geschwister und seine Verlobte.

Quelle: Briefmarkenecke.de

Entfernen von Falzen auf Briefmarken

Zum Anfang eine kleine Empfehlung: bevor Sie bei teuren Marken ihr Können zeigen, sollten Sie erst einmal an billigen Marken proben.

Die Briefmarke wird erst ganz normal im Wasserbad vom rückseitgen Falz gelöst und zum Trocknen auf ein Tuch gelegt. Wenn die Marke dann getrocknet ist, nimmt man einen Glasbehälter mit Deckel, sowie Äther - welchen man sich aus der Apotheke besorgt hat - und weicht die Marke darin ein.
Der Deckel sollte gut geschlossen sein, weil Äther eine narkotisierende Wirkung hat. Nach einer Stunde kann man nachschauen, ob sich die Marke schon vom Aufkleber gelöst hat. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man die Marke ruhig noch ein paar Stunden liegen lassen, weil sich die Marke irgendwann selber lösen wird. Danach muss man die Marke noch einmal ins Wasserbad legen und trocknen lassen.

Das Entfernen rückseitiger Falze gestempelter Marken ist übrigends Pflicht, wenn Sie Marken, hier insbesondere im Bereich Altdeutschland, zu einem Prüfer schicken wollen. Denn viele Fehler wurden durch Falze versteckt und kommen erst mit dessen Entfernung an das Tageslicht.

Es sollte natürlich selbstverständlich sein, hier aber noch einmal zur Sicherheit: Falze und Aufkleber sollten nur bei gestempelten Marken entfernt werden :-)

Quelle: Briefmarkenecke.de

Die wertvollste Briefmarke

TreskillingDie wertvollste Briefmarke der Welt sollte wohl die schwedische gelbe "Treskilling", eine 3-Skilling-Marke sein, die am 8. November 1996 für die Rekordsumme von 3,5 Mio. DM vom Auktionshaus David Feldman in Genf (Schweiz) verkauft wurde.
Die Briefmarke sollte eigentlich grün sein, wurde aber gelb gedruckt. Da Sie die einzig erhaltene Marke ihrer Art ist, hat sie diesen hohen Sammlerwert.
Ein Junge entdeckte die Marke 1885 unter den Briefen seines Großvaters und verkaufte sie damals für sieben schwedische Kronen. Mit dem Verkauf 1996 wurde die Marke im Verhältnis zum Gewicht der teuerste Gegenstand aller Zeiten.

Quelle: Briefmarkenecke.de

Fantastische Fakten über Briefmarken

1. Im Jahr 1973 gab Bhutan eine Briefmarke heraus, die wie eine Schallplatte aussieht. Wenn man diese auf einem Player abspielt, kann man sich die Landeshymne von Bhutan anhören!
2. Das Vereinigte Königreich ist das einzigste Land, welches seinen Namen nicht auf Briefmarken vermerkt hat. Dafür findet man aber den Kopf der Queen.
3. Die Pazifik-Insel Tonga gab vor einigen Jahren eine Briefmarke in der Form einer Banane heraus.
4. Die kleinste Briefmarke der Welt (9.5 x 8 mm) wurde 1863 vom kolumbianischen Staat Bolivar herausgegeben.
5. Penny BlackDie erste Briefmarke der Welt wurde in England am 6. Mai 1840 herausgegeben. Es war der "Black Penny". Die Briefmarke zeigt das Gesicht der Queen Victoria.
Der "Black Penny" ist keine Rarität, weil 68 Millionen Briefmarken von ihm gedruckt wurden. Wenn sie allerdings ein gut erhaltenes Stück besitzen, können sie 1000 Euro dafür erhalten.
6. Über eine Milliarde Briefmarken werden jedes Jahr in Australien gedruckt und über 1.3 Millionen Australier sammeln sie.
7. New South Wales gab die ersten Briefmarken des australischen Kontinents am 1. Januar 1850 heraus, obwohl Briefe seit 1838 in der Kolonie verwendet worden waren.
8. Im Spreewald wird die Post von Anfang April bis Ende Oktober rund um Lübbenau und Lehde per Spreekahn zugestellt. Diese Tradition ist mehr als 100 Jahre alt. Der gelb-schwarze Kahn bringt die Post in ca. 80 Haushalte.
9. Überall in der Welt sind Postboten eifrig damit beschäftigt, Briefe und Päckchen auszutragen. Nur nicht in Carmel (US-Bundesstaat Kalifornien), dem idyllischen Ort an der Pazifikküste, in dem einst der Schauspieler Clint Eastwood Bürgermeister war. Dort gibt es weder Briefkästen noch Hausnummern und folglich auch keine Postboten, die Briefe zustellen.
Die 4 300 Einwohner müssen sich ihre Post selbst aus einem Postfach abholen. Das ist Tradition, genauso wie es in Carmel keine Straßenlampen, Parkuhren und Leuchtreklamen gibt.
Grund: Carmel will nicht wie die anderen Orte sein!
10. Wenn man eine Briefmarke anleckt, nimmt man eine Zehntelkalorie zu sich.

Quelle: Briefmarkenecke.de

Briefmarkenecke

Mein Name ist Carsten Mai und ich möchte Ihnen kurz meine Briefmarkenecke vorstellen.

Mit umfangreichen Briefmarkenangeboten von guten Einzelwerten, Posten, Sammlungen bis hin zu ganzen Alben. Die Briefmarken stammen aus den Sammelgebieten Altdeutschland, Bund, Berlin, Deutsches Reich, DDR und viele mehr. Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich meine neuesten Angebote automatisch zukommen zu lassen. Tragen Sie sich einfach in die Schnäppchenliste ein.

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